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Koi-Herpesvirus

Foto von Koi, der in meinem Wasser schwimmt

Das Koi-Herpesvirus (KHV) ist seit vielen Jahren ungebetener Gast in sächsischen Karpfenbeständen. Das für den Menschen ungefährliche Virus führt bei Infektion zu erheblichen Ausfällen in der Karpfenproduktion, die die sächsische Fischproduktion gefährdet.

Seit 2016 gab es umfangreiche Änderungen im europäischen Veterinärrecht. Mit der Verordnung (EU) 2016/429, auch Animal Health Law (AHL) genannt, wurde das europäische Veterinärrecht auf eine neue Grundlage gestellt. Im Zuge dessen wurden Tierseuchen wissenschaftlich (neu) bewertet und in verschiedene Kategorien eingeordnet. Diese Kategorien sind rechtlich in der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1882 festgelegt. Die Infektion mit dem KHV wurde in die unterste Kategorie E eingeordnet. Damit einher geht, dass diese Seuche keinen staatlichen Bekämpfungsmaßnahmen mehr unterliegt.

Um die Fischhaltungen in Sachsen im Umgang mit dem KHV und in der Sanierung ihrer Bestände zu unterstützen bietet die Sächsische Tierseuchenkasse (TSK) Programme an, die vom Sächsischen Sozialministerium durch Zuwendungen unterstützt werden.

Weitere Informationen dazu und zu weiteren Angeboten des Fischgesundheitsdienstes finden Sie auf der Webseite der TSK.

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